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Versuchsbeschreibungen

Ringschleuder

Ringschleuder

Versuchsaufbau

Die Ringschleuder besteht aus einer Spule, durch die ein (nach oben verlängerter) Eisenkern geht, sowie einem Aluminiumring, der in der Show durch flüssigen Stickstoff (ca. 77 K = -195° C) gekühlt wurde. Die Kühlung ist für den gezeigten Effekt nicht erforderlich, sie verstärkt ihn nur.
Die Spule ist über einen Tastschalter mit einer normalen Steckdose verbunden.

Versuchsergebnis

Wird der Tastschalter betätigt, fliegt der Aluminiumring in die Höhe. Da bei gedrücktem Schalter Strom durch die Spule fließt, erzeugt diese ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld durchsetzt den Eisenkern, um den der Ring liegt. Die Änderung des Magnetfeldes im Inneren des Alurings erzeugt in diesem wiederum einen Induktionsstrom, der den Aluring zu einem Elektromagneten werden lässt. Dieser Magnet ist jetzt entgegengesetzt zum Magnetfeld der Spule gerichtet (siehe auch Lenzsche Regel), so dass diese beiden Magneten sich abstoßen. Der Ring fliegt in die Höhe.
Der durch den Ring fließende Strom hängt auch vom elektrischen Widerstand ab. Dieser hängt bei den meisten Metallen von der Temperatur ab, wobei er bei tieferen Temperaturen abnimmt. Damit leitet ein gekühlter Ring besser, und er fliegt deutlich höher.

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